Energieeffizienzklasse: Was sie bedeutet und warum sie bei Türen entscheidend ist

Die Energieeffizienzklasse, ein standardisierter Wert, der angibt, wie viel Energie ein Bauteil wie eine Tür verliert. Auch bekannt als Energiebedarfsklasse, ist sie kein Marketing-Gimmick – sie zeigt, wie gut deine Tür Wärme hält. In Deutschland gilt seit 2025: Jede neue Innentür, die zwischen beheizten und unbeheizten Räumen eingebaut wird, muss eine Mindest-Energieeffizienz erreichen. Das betrifft nicht nur Außenwände, sondern auch Türen im Keller, im Dachgeschoss oder zwischen Wohnbereich und Garage.

Denn eine Tür ist kein einfaches Hindernis – sie ist ein Bauteil, das Wärme, Luft und Feuchtigkeit steuert. Eine schlecht gedämmte Tür lässt Wärme entweichen, wie ein Fenster ohne Verglasung. Das erhöht deine Heizkosten und kann sogar Schimmel fördern, besonders wenn sie an kalten Stellen wie dem Keller oder einem unbeheizten Flur hängt. Die Wärmedämmung, die Fähigkeit eines Materials, Wärme zurückzuhalten. Auch bekannt als U-Wert, ist der entscheidende Faktor. Je niedriger der U-Wert, desto besser. Moderne Innentüren aus Holz mit Mehrschichtaufbau und Dämmkern erreichen Werte unter 1,5 W/(m²K) – das ist besser als viele alte Fenster. Und das hat direkte Auswirkungen auf das Raumklima, die Kombination aus Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung in einem Raum. Auch bekannt als Innenraumklima, beeinflusst sie, wie gut du schläfst, wie wenig Schimmel entsteht und wie angenehm du dich fühlst. Eine Tür mit schlechter Dämmung kühlt die Luft an der Oberfläche ab – das führt zu Kondenswasser, und das ist der erste Schritt zu Schimmel.

Warum das bei Innentüren oft übersehen wird

Viele denken, Energieeffizienz betrifft nur Fenster oder Außenwände. Doch in einem Haus gibt es bis zu 20 Innentüren – und jede davon ist eine Schwachstelle, wenn sie nicht richtig isoliert ist. Besonders in Sanierungen, wo alte Türen ersetzt werden, wird oft vergessen: Die Bauordnungsrecht, die landesweiten Vorschriften, die Baumaßnahmen regeln. Auch bekannt als Landesbauordnung, fordert seit 2025 bei jeder Renovierung, dass neue Türen den aktuellen Energieeinsparverordnungen entsprechen – egal ob sie innen oder außen sitzen. Das bedeutet: Wenn du deine alte Holztür im Keller austauschst, musst du eine mit guter Dämmung einbauen. Sonst verletzt du die Vorschriften – und du verlierst Energie, die du nicht brauchst.

Du findest hier Beiträge, die genau das erklären: Wie du die richtige Tür für dein Zuhause wählst, warum Dämmung nicht nur für Außenwände wichtig ist, wie du Schimmel durch bessere Türen vermeidest und welche Vorschriften du bei Sanierungen beachten musst. Es geht nicht um Theorie – es geht um deine Heizkosten, deine Gesundheit und deine Immobilie. Lies weiter – du wirst sehen, wie eine Tür mehr beeinflusst, als du denkst.