Serienausstieg bei Innentüren – Tipps, wenn dein Türmodell nicht mehr produziert wird

Hast du schon mal gehört, dass deine Lieblings-Innentür aus dem Sortiment verschwindet? Das nennt man Serienausstieg. Hersteller nehmen Modelle aus der Produktion, oft weil neue Designs oder Materialien gefragt sind. Für Bauherren und Renovierer bringt das oft Stress: Woher bekommt man Ersatz oder passende Alternativen?

Warum gibt es Serienausstieg überhaupt?

Türhersteller passen ihr Angebot ständig an die Trends und technischen Anforderungen an. Manchmal sind alte Designs nicht mehr modern genug, manchmal gibt’s neue Sicherheitsnormen oder umweltfreundlichere Materialien. Deshalb entscheidet ein Hersteller, eine Serie nicht weiter zu produzieren. Kunden stehen dann plötzlich ohne passende Ersatzteile oder gar ohne Tür da.

Was kannst du tun, wenn deine Innentür vom Serienausstieg betroffen ist?

Keine Panik! Erstmal solltest du herausfinden, ob es einen Nachfolger oder eine überarbeitete Version gibt. Oft bieten Hersteller neue Türen an, die dem alten Modell sehr ähnlich sind. Alternativ kannst du gezielt nach Sonderposten oder Restbeständen suchen – manchmal hat der Handel noch Vorräte.

Wenn das alles nicht hilft, kann eine individuell angefertigte Tür eine Lösung sein. Klar, das kostet mehr, aber so bekommst du genau das Design und die Maße, die du brauchst. Dein Tischler oder Fachhandel berät dich hierzu gern.

Wichtig ist auch, die Zarge und andere Bauteile zu beachten. Manchmal passen die alten Rahmen nicht mehr zu neuen Türen. Hier lohnt es sich, vorab genau zu prüfen, was sich ändern muss, um spätere Überraschungen und Aufwand zu vermeiden.

Solidere Planung und frühzeitiges Nachfragen beim Händler oder Hersteller sparen Zeit und Nerven. So findest du eine Tür, die nicht nur passt, sondern auch lange Freude macht.

Serienausstieg klingt erstmal nach Problem, kann aber auch eine Chance sein: Zeit, das Zuhause mit frischem Stil aufzufrischen und innovative Designs zu entdecken!

Feb, 14 2025