Wenn du neue Türen aussuchen willst, kommst du schnell an das Thema Türgrößen nicht vorbei. Die passende Türgröße entscheidet nämlich nicht nur über den Look, sondern auch darüber, wie gut deine Tür tatsächlich in den Raum passt und funktioniert.
Standardmaße bei Innentüren liegen häufig bei 1985 mm Höhe und Breiten zwischen 610 mm und 1010 mm. Aber was bedeutet das genau für dich? Die Maße sagen dir, wie breit und hoch das Türblatt ist, doch du musst auch die Zarge mit einkalkulieren. Die Zarge ist quasi der Rahmen, in dem die Tür hängt – und der braucht genug Platz in der Wand.
Die Breite entscheidet, wie bequem du durch die Tür kommst. Wenn sie zu schmal ist, wird das tägliche Leben schnell unbequem – denk mal daran, wie schwierig es wird, Möbel oder Kinderwagen durch eine zu enge Tür zu schieben. Außerdem musst du planen, wie viel Platz du hast. Standardtüren sind oft 80 cm breit, aber vielleicht passt bei dir auch eine 90er Tür besser, um mehr Bewegungsfreiheit zu haben.
Bevor du Türen kaufst, solltest du deine Türöffnungen genau ausmessen. Wichtig ist, dass du nicht nur die lichten Maße (die reine Öffnung) misst, sondern auch die Wandstärke für die Zarge beachtest. Wenn du unsicher bist, frag lieber beim Hersteller oder dem Handwerker nach den genauen Maßen.
Ein praktischer Tipp: Geh beim Einbau ruhig einen Schritt weiter und überleg, ob du Türen ohne Zarge oder mit speziellen Designs möchtest – manche Varianten lassen Räume moderner und offener wirken. Aber bedenke, dass Sondermaße oft teurer sind und mehr Zeit beim Einbau brauchen.
Vergiss auch die DIN-Normen für barrierefreie Türen nicht, falls du auf Komfort im Alter oder für Menschen mit eingeschränkter Mobilität Wert legst. Diese sind meist breiter und oft schwerer zu finden, aber sehr praktisch.
Zu guter Letzt: Eine gute Planung spart Zeit und Geld! Wer vorm Kauf genau weiß, welche Maße passen und wie die Tür eingebaut wird, hat später weniger Stress. Also, messe besser zweimal – und freu dich auf deine neuen Türen, die genau passen und gut aussehen.