Immobilienverkauf: Was wirklich den Preis bestimmt und wie Sie Fehler vermeiden
Beim Immobilienverkauf, der Veräußerung von Wohneigentum oder Gewerbeimmobilien mit dem Ziel, einen fairen und steuerlich optimalen Ertrag zu erzielen. Auch bekannt als Immobilienveräußerung, ist er keine einfache Transaktion – sondern ein komplexer Prozess, der auf Kenntnissen von Recht, Markt und Bauwesen beruht. Viele Verkäufer denken, dass ein hoher Preis allein entscheidet. Doch wer den Immobilienverkauf falsch angeht, verliert Tausende – oft ohne es zu merken.
Ein entscheidender Faktor ist die Kaufpreisaufteilung, die Aufteilung des Kaufpreises zwischen Bodenwert und Gebäudewert, die steuerliche Vorteile für Erben oder Käufer ermöglicht. Wer hier nicht genau rechnet, lässt bis zu 2.000 Euro pro Jahr an Einkommensteuervorteilen liegen. Genauso wichtig ist das Immobiliengutachten, eine professionelle Bewertung, die den tatsächlichen Verkehrswert ermittelt und als Verhandlungsgrundlage dient. Ein Kurzgutachten kostet unter 500 Euro – ein Vollgutachten kann 1.500 Euro und mehr kosten. Aber nur mit einem guten Gutachten vermeiden Sie, dass Ihr Haus unter Wert verkauft wird oder der Käufer später reklamiert.
Und dann gibt es die unsichtbaren Kosten: Kaufnebenkosten, die beim Kauf entstehen – wie Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Maklerprovision – und die oft vom Verkäufer getragen werden, obwohl sie eigentlich vom Käufer fällig sind. Wer hier nicht im Vertrag regelt, wer was zahlt, gerät schnell in eine finanzielle Falle. Auch das Leerstandsrisiko, die Gefahr, dass eine Mietimmobilie lange Zeit unbewohnt bleibt und keine Mieteinnahmen fließen, beeinflusst den Verkaufswert. Ein Haus mit laufenden Mietverträgen ist immer wertvoller als ein leerstehendes – selbst wenn es baulich schlechter ist.
Die Artikel in dieser Sammlung zeigen, wie Sie diese Themen konkret anwenden. Sie lernen, wie Sie Dokumente vor der Besichtigung anfordern, um Fallstricke zu vermeiden. Wie Sie die richtigen Gutachten bestellen – und wann Sie auf ein teures Vollgutachten verzichten können. Wie Sie Kaufnebenkosten im Vertrag klar regeln, damit Sie nicht plötzlich für Notarkosten aufkommen müssen. Und warum ein leerstehendes Haus nicht einfach nur "ungünstig" ist, sondern ein echtes Risiko darstellt, das sich direkt auf den Verkaufspreis auswirkt.
Es geht nicht darum, den höchsten Preis zu erzielen. Es geht darum, den richtigen Preis zu bekommen – ohne unnötige Kosten, ohne Überraschungen, ohne Rechtsstreit. Hier finden Sie alles, was Sie brauchen, um Ihren Immobilienverkauf sicher, klug und profitabel zu machen.