Türen sind mehr als bloße Raumtrenner. Sie prägen den Stil deiner Wohnung, sorgen für Sicherheit und beeinflussen das Klima im Raum. Doch was macht eine gute Tür aus? Welche Maße sind standard, und wie läuft der Einbau ab? Hier bekommst du Antworten, die dir bei Planung und Kauf weiterhelfen.
Eine Tür besteht nicht nur aus einem einzigen Stück Holz oder Glas. Das Herzstück ist das Türblatt, das den Durchgang verschließt. Drumherum sitzt die Zarge, die die Tür einfasst und mit der Wand verbindet. Dazu kommen der Türgriff, die Scharniere für die Beweglichkeit, und manchmal zusätzliche Elemente wie Dichtungen oder Sicherheitsriegel. Wenn du etwa die verschiedenen Teile genau kennst, wird der Einbau oder Austausch deutlich einfacher.
Schon gewusst? Es gibt Türen, die ganz ohne Zarge auskommen. Ein solcher Einbau wirkt modern und minimalistisch, stellt aber andere Anforderungen an das Handwerk.
Standardbreiten für Innentüren liegen oft bei 80 cm, was praktisch in die meisten Räume passt. Doch aufgepasst: Die vier Zentimeter Unterschied machen eine Tür nicht breiter oder schmaler – die 80er Tür misst tatsächlich 86,5 cm in der Breite inklusive Rahmen. Höhe und Material spielen dabei ebenfalls eine Rolle. Für einen barrierefreien Zugang solltest du sogar noch breitere Türen wählen.
Wenn du die Maße richtig kennst, vermeidest du typische Fehler beim Kauf oder der Bestimmung der Zargen. Große Glasschiebetüren oder speziell gestaltete Wohnungstüren können andere Maße haben, die du am besten vorher genau abklärst.
Willst du eine Tür einbauen lassen, ist der richtige Handwerker wichtig: Ein Tischler oder ein erfahrener Türenmonteur übernimmt die Montage. So stellst du sicher, dass die Tür richtig sitzt, schließt und lange hält.
Egal ob du eine Balkontür einbauen willst oder deine Wohnungstür ersetzen möchtest – die Auswahl an Designs und Funktionen ist riesig. Mit den richtigen Infos zur Konstruktion, den Maßen und einem guten Handwerker wird dein Wohnprojekt ein voller Erfolg!